Armut Ausgestellt

Ein Käfig als Sinnbild für die Situation von Armutsbetroffenen. Eine Kunstinstallation zum Ausleihen
«Willkür», «Schuld», «Vorurteile», «Ohnmacht», «Scham» und «Fremdbestimmung» geben die Sicht armutserfahrener Personen wieder. Armut fühlt sich anders an, als sie von aussen wahrgenommen wird. Die Kunstinstallation konfrontiert mit der komplexen Situation von armutsbetroffenen Menschen, und zeigt auf, wie Armut in allen Lebensbereichen ihre Spuren hinterlässt. 

Den ersten Auftritt hatte der Käfig auf am Berner Bahnhofsplatz im Februar 2023 am internationalen Tag der sozialen Gerechtigkeit.

Die Installation wurde in Zusammenarbeit mit "verkehrt Bern" entwickelt. Sie lässt sich in 30 Minuten in ihre Einzelteile zerlegen und in einem PW transportieren. Sie kann für Anlässe und Aktionen insbesondere in den Seelsorgeeinheiten des Bistums St.Gallen ausgeliehen werden. Idealerweise wird sie an einem öffentlich-zugänglichen Ort für eine oder zwei Wochen aufgestellt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Einsatz der Kunstinstallation mit Aktionen oder Veranstaltungen zu begleiten.
  • Fachreferat (Armut in der Schweiz) 
  • Seniorennachmittag (Altersarmut) 
  • Inputabend für Eltern zum Thema "Jugendverschuldung" - "Was können Eltern dagegen tun?"
  • Podiumsdiskussion mit politischen Vertreter*innen und Armutsbetroffenen 
  • thematischer Gottesdienst
  • einen Rundgang durch das Dorf/die Stadt (Actionbound) 
  • Oberstufen- und Firmunterricht (Diakonie / Jugendarmut / Jugendverschuldung) 
  • Erzählcafé
  • u.v.m. 
Wer Interesse hat, den Käfig einzusetzen, kann sich bei der Projektverantwortlichen melden.